Thema des Jahres

The city as an infinite project

Resilienz in Architektur und Stadtplanung

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News

  • 1. Preis im Wettbewerb für Wohnen auf dem Quartier 52° Nord in Berlin Treptow Köpenick 21.04.2021

    Im Südosten Berlins, im Bezirk Treptow Köpenick am Ufer der Dahme, wurden wir mit dem ersten Platz im Ideenwettbewerb der BUWOG Group GmbH ausgezeichnet. Geprägt wird der Stadtteil von Punkthäusern, einer lockeren Bebauung und reichlich Grün am Rande des Flusses. Diese städtebaulichen Strukturen haben wir für unseren Entwurf aufgenommen und in eine moderne Wohnlandschaft weiterentwickelt. Das Ergebnis ist ein Ensemble aus drei Wohnhäusern mit individuellen Adressen entlang des Wassers. Aufgrund der aufgelockerten Anordnung entstehen zahlreiche und qualitätvolle Blickbeziehungen Richtung Wasser, auch aus zweiter Reihe. Unser Entwurf ist inspiriert durch die außergewöhnliche Lage am Fluss: Einzigartige Ausblicke, modernes Wohnen, großzügige (Dach-)Terrassen und Balkone und der parkähnliche Charakter ringsum prägen das neue Quartier 52° Nord.
    Das äußere Erscheinungsbild wird durch raumhohe Fensteröffnungen und geschlossenen Feldern aus bronzefarbenen Paneelen geprägt. Sie reflektieren das Licht und erzeugen mit dem schillernden Spiegelbild im Wasser eine besondere Atmosphäre. Hinter der Fassade sollen die Bauten in der nachhaltigen Holz-Hybrid-Bauweise entstehen.

  • Deutscher Designer Club (ddc) Podcast mit Jürgen Engel 08.04.2021

    Nach einer Reihe von Veröffentlichungen in Print- und Onlinemedien freuen wir uns über einen Podcast-Beitrag des Deutschen Designer Clubs mit Jürgen Engel. Im aktuellen DDCAST mit dem Titel „Räume beeinflussen unsere Körper“ sprach Georg-Christof Bertsch, Chefredakteur des DDCAST, mit Engel über dessen Projekte wie die Deutsche Börse in Eschborn oder die Meixi Urban Helix in Changsha, China. Bei der Frage des nachhaltigen Materialeinsatzes (Kreislaufwirtschaft) lenkt Jürgen Engel den Fokus auch auf Aspekte wie Flexibilität und Resilienz, die eine langfristige Nutzung eines Gebäudes ermöglichen und somit einen substanziellen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Außerdem berichtet er, warum er sich während seines Studiums am MIT, USA, mit dem Thema „environmental psychology“ befasst hat und wie dies seine Entwurfsarbeit bis heute beeinflusst. Neben der Schlussfrage „Was ist gut?“ gibt er auch Antwort auf die Frage, warum sich viele chinesische Hochzeitspaare auf der begehbaren Bauskulptur Meixi Urban Helix fotografieren lassen. Wir wünschen viel Spaß beim Hören und bedanken uns beim Deutschen Designer Club für die tolle Aufnahme.

    Den Podcast gibt es unter DDCAST, auf iTunes, Spotify oder auch auf Deezer.

  • 1. Preis im Wettbewerb für neues Servicegebäude der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel 01.04.2021

    Wir freuen uns über den ersten Preis im Wettbewerb zur Erweiterung der historisch wie international bedeutsamen Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel. Der Entwurf stellt ein Gleichgewicht zwischen Bestand und Neubau her und dient metaphorisch wie architektonisch als Vermittler der Epochen. Das viergeschossige Servicegebäude liegt an der Oker zwischen der Bibliotheca Augusta und dem Magazingebäude und führt deren Fluchten fort. Als letzter Baustein des Quartetts formt es einen begrünten Innenhof. Der hier ausgebildete Risalit entspricht im Maßstab dem gegenüberliegenden Direktoraus und bezieht sich formensprachlich auf das Bestandsensemble. Ein gläserner Übergang im ersten Obergeschoss verbindet Bibliothek, Service- und Magazingebäude und betont als wahrnehmbare und doch zurückhaltende Fuge die individuellen Bauten. Auf der äußeren Flussseite nimmt die elegante Natursteinfassade die Materialität des Bestands auf und stellt auch mittels der nachempfundenen Fensterproportionen einen Bezug her – die Jury lobte dies als „harmonischen Dialog“. Auf der einladenden Hofseite des Haupteingangs stellen die großzügigen Fensterformate wiederrum einen bewusst modernen Kontrast dar. Das in Holzhybrid-Bauweise konzipierte Servicegebäude bietet im Inneren moderne Büro- und Verwaltungsräume und beherbergt die Restaurierungswerkstätten.

  • 2. Preis für Quartiersentwurf der „Neuen Mitte Thon“ in Nürnberg 19.03.2021

    Ein weiterer Anlass zur Freude – Mit unserem Entwurf für das Stadtentwicklungsprojet der „Neuen Mitte Thon“ in Nürnberg haben wir im Realisierungswettbewerb den zweiten Preis erhalten. Das ca. 8.800 m² große Grundstück an der Erlanger Straße, Ecke Forchheimer Straße ist Teil eines umfassenden Entwicklungsareals der Stadt. Unser Quartiersensemble aus Büro- und Retailnutzung mit attraktivem, öffentlichem Raum bildet einen repräsentativen Auftakt für das neue Stadtviertel. Das Konzept sieht insgesamt drei Baukörper in sich abstufende Höhen vor, die sich um den zentralen, als lebendige Piazza gestalteten Stadtteilplatz auftreppen. Das einladende, offen gestaltete Erdgeschoss mit Gastronomie und Einzelhandel bietet für die Stadtbewohner zusätzlich einen Bürgersaal mit Zugang zur Piazza. Letztere wird gemeinsam mit den großzügig begrünten Dachterrassen zum idealen Treffpunkt mit hoher Strahlkraft – ob am Mittag für die Büros oder am Abend für die Anwohner der benachbarten Quartiere. Die Gebäude bieten in ihrem Inneren flexible Bürolandschaften, die durch die unterschiedlichen Typologien gebäudespezifische Qualitäten entwickeln. Offene Arkaden sowie die Plastizität und Farbigkeit der Fassade leiten sich von gestalterischen Elementen der Nürnberger Altstadt ab und interpretieren diese neu.

  • 1. Preis im Wettbewerb für die Subway Line 16, Shenzhen 11.03.2021

    Wir freuen uns sehr über unseren Wettbewerbserfolg: Gemeinsam mit dem Designbüro Huatong International erhielt unser Team den ersten Preis im internationalen Wettbewerb für das Systemdesign der Subway Line 16 in Shenzhen. Die geplante Metro Linie 16 verbindet über 23 Stationen die beiden Bezirke Longgang und Pingshan. Dieses vielfältige Stadtgebiet, das noch heute von den Bauten der Hakka-Kultur geprägt ist, entwickelt sich zu einem der wichtigsten Standorte der Hightech- und Start-Up-Szene Chinas. Auch unser Innovationscampus Bio-Pharmaceutical Enterprise Accelerator in Pingshan wird über die Subway mit der Stadt verbunden. Die facettenreiche Entwicklung von einem ländlich geprägten Ort zur neuen Heimat von Wissenschaft und Technologie spiegelt sich in der abstrahierten Farb-, Formen- und Materialsprache des Designkonzepts wider. Die gestalterische Kontinuität wird für Fahrgäste erfahrbar: Von den oberirdischen Eingängen bis zur Gleisplattform wird ein ganzheitliches Raumerlebnis geschaffen. Lichtöffnungen in Decken und Wänden sorgen für eine hohe Aufenthaltsqualität und verdeutlichen das übergeordnete Thema „Light and Home“ – ein neues Zuhause für die neue, vielfältige Gemeinschaft, die sich in den Bezirken vernetzt.

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Sebastian Tokarz
Leiter Öffentlichkeitsarbeit

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